www.ochsenrennen.org

- die ganze Wahrheit über Ochsenrennen -

 

 

 

Was können Sie tun?

  • Sagen Sie uns Bescheid, wenn in Ihrer Gegend ein Ochsenrennen stattfinden soll. Wir werden versuchen, uns die Veranstaltung anzuschauen.

  • Natürlich können Sie auch selbst hingehen und Film- und Fotoaufnahmen machen und uns zukommen lassen.

  • Schreiben Sie Leserbriefe an Zeitungen, die diese Veranstaltungen ankündigen und stellen Sie hervor, dass Ochsenrennen für die Tiere eben keine "Gaudi" sind.

  • Nehmen Sie Einfluss auf Vereine oder sonstige Verantwortliche in Ihrem Ort, die ein Ochsenrennen veranstalten wollen und überzeugen Sie diese, lieber einen Event ohne lebende Tiere zu buchen.

  • Protestieren Sie beim für Tierschutz zuständigen Ministerium gegen diese Veranstaltungen und fordern Sie ein Verbot:

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Referat 45
Postfach 810140
D-81901 München
Telefax: (0 89) 92 14-22 66
E-Mail: poststelle@stmugv.bayern.de

Ein Schreiben könnte so aussehen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Besorgnis beobachte ich die letzten Jahre, dass Ochsenrennen in Bayern stark zunehmen und auf immer mehr Veranstaltungen zur Belustigung des Publikums veranstaltet werden.

Ochsen sind sanftmütige ruhige Tiere die sich nicht von alleine in Bewegung setzen.
Es bedarf fragwürdiger Hilfsmittel, um die Tiere in Gang zu bekommen. Schon mehrmals beobachtet, kommt dabei nicht nur die Stimme zum Einsatz, sondern es wird mit der Hand oder Stöcken auf die Tiere eingeschlagen.

Die Tiere befinden sich in einer ungewohnten Umgebung, umgeben von grölenden Menschen oder lauter Musik. Auf vergangenen Veranstaltungen konnte häufig beobachtet werden, dass die Tiere Durchfall haben – ein deutliches Zeichen von Stress.

Die Tiere müssen häufig lange Wege auf sich nehmen um den Veranstaltungsort zu erreichen. Dieser Transport stellt eine zusätzliche Belastung für die Tiere dar.

Wettkämpfe dieses Typs tragen dazu bei, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, die Instrumentalisierung von Tieren als gesellschaftlich tolerierbar erscheinen zu lassen. Dies entspricht jedoch nicht den Vorstellungen der Allgemeinheit, was sich auch daran zeigt, dass seit 1990 im Bürgerlichen Gesetzbuch ausdrücklich bestimmt ist, dass Tiere nicht mehr als Sachen anzusehen sind (§ 90a).

Bullenreiten ist in Bayern seit Sommer 2006 verboten. Das Verbot sollte eigentlich auch für das Reiten von Ochsen gelten, da es sich in beiden Fällen um Rinder handelt. Wie beim Bullenreiten im Rahmen von Rodeoveranstaltungen bekommt der Ochse einen Haltegurt für den Reiter umgeschnürt. Einziger Unterschied ist das Fehlen des Flankengurts beim Ochsenrennen. Dafür werden die Ochsen mit Stöcken traktiert. Diese Art der Veranstaltung kann also keineswegs als tierfreundlicher gelten.

Aus diesem Grund bitte ich Sie inständig, dieser Tierquälerei ein Ende zu setzen. Es muss ein Verbot für Ochsenrennen – welche in Wahrheit Ochsenreiten sind - geben.

Mit freundlichen Grüßen


"Wann wird es dahin kommen, dass die öffentliche Meinung keine
Volksbelustigungen mehr duldet, die in Misshandlung von Tieren bestehen?"

- Albert Schweitzer -

© www.ochsenrennen.org